Stellenangebote

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Kostensachbearbeiter/in (m/w/d)

Beim Sozialgericht Frankfurt (Oder) ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine unbefristete Stelle als

 

Kostensachbearbeiterin bzw. Kostensachbearbeiter (m/w/d)

 

in Vollzeit zu besetzen.

 

Arbeitsort ist Frankfurt (Oder).

 

Zum Aufgabengebiet gehören:

die Wahrnehmung aller anfallenden Kostenangelegenheiten, die dem gehobenen Dienst vorbehalten sind. Hierzu gehören insbesondere

  • Feststellung der Vergütung und Entschädigung nach dem Justizvergütungs- und –entschädigungsgesetz,
  • Erhebung von Gerichtskosten,
  • Festsetzung der gesetzlichen Vergütung des Rechtsanwalts sowie der aus der Staatskasse zu gewährenden Vergütungen der im Wege der Prozesskostenhilfe beigeordneten Prozessbevollmächtigten,
  • Aufnahme von Niederschriften über die Einlegung von Rechtsbehelfen (Rechtsantragsstelle),
  • Wahrnehmung der Geschäfte der Zwangsvollstreckung und
  • Bearbeitung die dem Urkundsbeamten der Geschäftsstelle im Rahmen eines

Prozesskostenhilfeantrages nach § 73 a Abs. 4-8 SGG obliegenden Aufgaben.

 

Anforderungen:

Für die Besetzung der Stelle kommen Bewerberinnen und Bewerber in Betracht, die über die Befähigung für das Rechtspflegeramt bzw. die Laufbahnbefähigung des gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienstes oder vergleichbare Qualifikation bzw. mehrjährige Berufserfahrung verfügen.

 

Von der Bewerberinnen bzw. Bewerbern werden fundierte Kenntnisse im Kostenrecht (JVEG, GKG, RVG, etc.) erwartet. Kenntnisse im sozialgerichtlichen Verfahrensrecht  sowie in SAP sind von Vorteil. Die Bereitschaft, sich ggf. auch in allgemeine Verwaltungsaufgaben einzuarbeiten, wird vorausgesetzt.

 

Gesucht werden Persönlichkeiten mit sehr guter schriftlicher Ausdrucksfähigkeit. Eine ausgeprägte Leistungsbereitschaft, Belastbarkeit und Organisations- und Teamfähigkeit werden ebenso wie eine selbstständige und ergebnisorientierte Arbeitsweise vorausgesetzt.

 

Bewertung des Aufgabengebietes:

Die Vergütung erfolgt entsprechend der persönlichen und tariflichen Voraussetzungen bis Entgeltgruppe 10 TV-L. Für die Position steht eine Stelle der Besoldungsgruppe A 11 BbgBesO zur Verfügung.

 

Das Sozialgericht Frankfurt (Oder) gewährleistet die berufliche Gleichstellung aller Geschlechter und unterstützt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch flexible Arbeitszeiten im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten. Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht.

 

Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Qualifikation und Eignung bevorzugt berücksichtigt.

 

Die Tätigkeit ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet. Bei Eingang entsprechender Bewerbungen wird geprüft, ob den Teilzeitwünschen im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten entsprochen werden kann.

 

Die Bewerberinnen/die Bewerber erklären sich mit der Einsichtnahme in die Bewerbungsunterlagen einverstanden und stimmen der vorübergehenden Speicherung ihrer Daten im Rahmen des Auswahlverfahrens zu. Wir verarbeiten die an uns übermittelten Daten ausschließlich zum Zwecke der Durchführung des Bewerbungsverfahrens. Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg bzw. die Sozialgerichte in Brandenburg finden Sie unter http://www.lsg.berlin.brandenburg.de unter der Rubrik Service.

 

Bitte beachten Sie, dass nur vollständige Bewerbungsunterlagen im Auswahlverfahren Berücksichtigung finden. Zu diesen gehören neben einem Lebenslauf Kopien der Zwischen- und Prüfungszeugnisse, evtl. Arbeitszeugnisse und Fortbildungsnachweise.

 

Ihre schriftliche Bewerbung mit aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen (Bewerbungsschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse) richten Sie bitte bis zum 10. Juli 2020 an den

 

Präsidenten des Sozialgerichts Frankfurt (Oder)

Eisenhüttenstädter Chaussee 48

15236 Frankfurt (Oder)

 

Vorsorglich wird darauf hingewiesen, dass eine Kostenerstattung für Auslagen bzw. Reisekosten im Rahmen des Bewerbungsverfahrens nicht möglich ist.

 

Aufgrund rechtlicher Vorschriften bewahrt das Sozialgericht Frankfurt (Oder) die Bewerbungsunterlagen auch im Falle einer erfolglosen Bewerbung für die Dauer von sechs Monaten beim Sozialgericht Frankfurt (Oder) auf. Mit der Bewerbung auf die o.g. Stelle erklärt sich die Bewerberin bzw. der Bewerber hiermit einverstanden.

 

Eine Rücksendung der eingereichten Bewerbungsunterlagen erfolgt nicht, daher wird darum gebeten, dem Bewerbungsschreiben lediglich Kopien beizufügen und keine Bewerbungsmappe zu verwenden.

Sofern dennoch eine Rücksendung der Bewerbungsunterlagen gewünscht wird, ist ein ausreichend frankierter Rückumschlag beizufügen. Anderenfalls werden die Bewerbungsunterlagen nach einer Aufbewahrungsfrist von sechs Monaten nach Abschluss des Verfahrens vernichtet.

Auskünfte zu dieser Stellenausschreibung erteilt Herr Fischer, Tel.: 0335/5538-250.