Stellenangebote

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Referent/in Referat II.4 "Digitalisierung"

Stellenausschreibung

Im Ministerium der Justiz des Landes Brandenburg ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt - vorbehaltlich des Vorliegens der haushaltsrechtlichen Voraussetzungen - der Dienstposten

 

einer Referentin/eines Referenten (m/w/d)

 

in der Abteilung II für das Referat II.4 – Informationstechnik, Digitalisierung - zu besetzen.

Dienstort : Potsdam.

 

Besoldung/Vergütung:            BesGr. A 13 BbgBesO bzw. EG 13 TV-L

Bei Vorliegen der persönlichen und haushaltsmäßigen Voraussetzungen ist jedoch eine Einstellung oder ein Aufstieg bis zur Besoldungsgruppe A 15 BbgBesO bzw. EG 15 TV-L möglich.

 

Nach Ablauf der gem. § 2 TV-L zu leistenden Probezeit und bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen besteht die Möglichkeit einer Verbeamtung.

 

Die Justiz des Landes Brandenburg steht vor einer der größten Herausforderungen ihrer Geschichte: Der Einführung und dauerhaften Nutzung der elektronischen Akte bei allen Gerichten und Staatsanwaltschaften!

 

Bis zum 1. Januar 2026 ist der gesetzliche Auftrag umzusetzen, an allen Gerichten und Staatsanwaltschaften elektronische Akten einzuführen (Gesetz zur Einführung der elektronischen Akte in der Justiz und zur weiteren Förderung des elektronischen Rechtsverkehrs vom 5. Juli 2017) und auf Dauer zu betreiben.

 

Hierzu setzt das Ministerium der Justiz des Landes Brandenburg ein eigenständiges Projekt auf. In dem für die Digitalisierung der Justiz zuständigen Referat II.4 wird dafür eine Projektgruppe eingerichtet, die für die Steuerung des Gesamtprozesses der Einführung der elektronischen Akte verantwortlich ist. Aufgabe der Projektgruppe ist es, das aus mehreren Teilprojekten bestehende Gesamtprojekt zu begleiten und zu steuern sowie die Erreichung der zu planenden bzw. geplanten Meilensteine zu überwachen bzw. sicherzustellen.

 

Die Einführung der elektronischen Akte sowie ihre Nutzung und ständige Weiterentwicklung stellt die Gerichte und Staatsanwaltschaften vor nie dagewesene Herausforderungen. Der Schritt von der papiergebundenen Fallbearbeitung hin zu einer vollständigen elektronischen Bearbeitung aller gerichtlichen und staatsanwaltschaftlichen Abläufe ist ein wesentlicher Teil der in den kommenden Jahren zu bewältigenden Digitalisierung der Justiz. Darüber hinaus wird es aber auch erforderlich sein, die Justiz für kommende Anforderungen (z.B. Verhandlungen per Videokonferenz, Digitale Verfahrensführung, Legal Tech etc.) „fit zu machen“ bzw. fortlaufend zu halten.

 

Zu den vielfältigen Aufgaben gehören unter anderem:

 

  • Unterstützung bei der Projektsteuerung und Begleitung des Projektes zur Einführung der E-Akte in den Gerichten und Staatsanwaltschaften des Landes Brandenburg,
    • Teilprojektleitung für einzelne Teilprojekte nach Bedarf,
    • Mitarbeit in weiteren Teilprojekten,
    • Abstimmungen mit dem Bund und den Ländern,
    • Akzeptanzmanagement und Projektkommunikation,
    • Gremienmanagement (Hauptpersonalrat/Hauptrichter- und Staatsanwaltsrat),
    • Arbeitsschutz, Barrierefreiheit sowie Ergonomie,
  • Unterstützung bei weiteren Projekten der Digitalisierung der Justiz des Landes Brandenburg und des Ministeriums der Justiz,
  • Bearbeitung und Beantwortung von Einzelabfragen über die Bund-Länder-Kommission für Informationstechnik in der Justiz.

Anforderungen:

Formale Anforderungen:

unabdingbar:

-      Befähigung für den höheren allgemeinen Verwaltungsdienst mit mindestens befriedigendem Abschluss, vorzugsweise Abschluss des Zweiten juristischen Staatsexamens mit mindestens befriedigendem Abschluss,

 

Fachliche Anforderungen:

unabdingbar:

-           Interesse an technischen und organisatorischen Abläufen in der Justiz,

wünschenswert:

-      nachgewiesene abgeschlossene Fortbildungen/ Schulungen im Bereich Projektmanagement bzw. einschlägige langjährige Erfahrungen in diesem Bereich.

 

Außerfachliche Anforderungen:

unabdingbar:

-           Fähigkeit zu analytischem und konzeptionellem Arbeiten,

-           Fähigkeit, sich in unbekannte Rechtsgebiete sowie in Verwaltungsabläufe schnell und

       zuverlässig einzuarbeiten,

-      hohe Kommunikationsfähigkeit,

-      gutes schriftliches und mündliches Ausdrucksvermögen.

 

besonders wichtig:

-           ausgeprägtes Organisations- und Verhandlungsgeschick, sicheres Auftreten,

-           gute Kooperations- und Teamfähigkeit,

-           hohe Einsatzbereitschaft und Belastungsfähigkeit.

 

Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Das Ministerium der Justiz des Landes Brandenburg unterstützt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch flexible Arbeitszeiten im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten. Die Besetzung der Position ist grundsätzlich auch mit Teilzeitkräften möglich. Teilzeitwünsche von Interessenten und deren Vereinbarkeit mit der Position werden im konkreten Einzelfall geprüft.

 

Bewerbungen werden bis zum 3. November 2020 erbeten an das

 

Ministerium der Justiz

des Landes Brandenburg

Referat I.1

Kennwort: Referent/in II.4 (Digitalisierung)

Heinrich-Mann-Allee 107

14473 Potsdam.

 

Es sind ein Bewerbungsschreiben nebst Lebenslauf und dazugehörigen Qualifikationsnachweisen einzureichen.

 

Reisekosten zur Teilnahme am Vorstellungsgespräch werden nicht erstattet.

 

Bewerber/innen sollten ihre Rufnummer angeben sowie das Einverständnis zur Beiziehung und Einsichtnahme in ihre Personalakte beifügen.

 

Der Schutz Ihrer Daten ist uns wichtig. Nähere Informationen zum Umgang mit personenbezogenen Daten im Ministerium der Justiz des Landes Brandenburg können Sie der Datenschutzerklärung auf https://mdj.brandenburg.de/service/kontakt/datenschutz.html entnehmen.