Masken made in JVA für das Kabinett

Die im brandenburgischen Justizvollzug gegen die Verbreitung von Corona-Viren hergestellten Stoffmasken haben inzwischen die Grenze von 10.000 Exemplaren überschritten und am Mittwoch, 13. Mai 2020, auch die Landesregierung erreicht. Ministerpräsident Dietmar Woidke ließ es sich im Landtag nicht nehmen, spontan eine der von Justizministerin Susanne Hoffmann mitgebrachte Maske anzulegen.

Da der Eigenbedarf des Justizvollzugs, für den die Stoffmasken made in JVA vorrangig gefertigt wurden, mittlerweile ebenso gedeckt ist wie der Bedarf an den Gerichten und Staatsanwaltschaften des Landes, können nun darüber hinaus Hunderte Exemplare an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterschiedlicher Verwaltungen im Land Brandenburg ausgeteilt werden.

Die Ministerin dankt den Gefangenen und Bediensteten der Justizvollzugsanstalten Cottbus-Dissenchen und Luckau-Duben für das außergewöhnliche Engagement in Krisenzeiten. „In Cottbus und Luckau wurden mit großem organisatorischen Einsatz in kürzester Zeit Produktionsstätten für eine Maskenfertigung mit ständig steigenden Produktionszahlen errichtet“, sagte Ministerin Hoffmann. „Mit den Masken made in JVA tragen die Gefangenen dazu bei, die Ausbreitung des Corona-Virus zu unterbinden.“