Brandenburger Justiz weiter auf Zukunftskurs

„Die Verstärkung der Brandenburger Justiz mit gut ausgebildeten Nachwuchskräften ist auch in Krisenzeiten unverzichtbar“, erklärte Justizministerin Susanne Hoffmann am Freitag in Potsdam.

Um dies zu gewährleisten, hat der Brandenburgische Richterwahlausschuss in den vergangenen drei Wochen zweimal getagt und neben der Wahl von vier Gerichtspräsidenten und einem Vize-Präsidenten den Weg für die Einstellung von 16 Nachwuchsjuristen freigemacht.

Es werden weiterhin sowohl bei den Gerichten als auch bei den Staatsanwaltschaften des Landes Vorstellungsgespräche zur Einstellung von Nachwuchskräften geführt.

Auch die Juristenausbildung wird unter Beachtung von Abstands- und Hygieneregelungen fortgesetzt. So führt das Gemeinsame Juristische Prüfungsamt der Länder Berlin und Brandenburg weiterhin Prüfungen für das 1. und 2. Juristische Staatsexamen durch. Bereits Anfang kommender Woche werden die mündlichen Prüfungen für das 1. Examen beginnen.

Für Juristinnen und Juristen mit abgeschlossenem 1. Staatsexamen beginnt zum 1. Mai 2020 die Referendarausbildung. Der Einsatz moderner Kommunikationstechnik in den Vorbereitungslehrgängen ermöglicht trotz Corona-Beschränkungen die Einhaltung des ursprünglichen Terminplans.

Justizministerin Susanne Hoffmann: „Für alle Nachwuchsjuristen gilt: Bewerben Sie sich bei der Justiz im Land Brandenburg. Wir stellen auch weiter qualifizierte Juristinnen und Juristen für Gerichte und Staatsanwaltschaften ein und freuen uns über Ihre Bewerbung. Die Arbeit in der Brandenburger Justiz ist vielseitig, verantwortungsvoll und krisensicher.“