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Präsident des Landgerichts Neuruppin, Egbert Simons, in den Ruhestand verabschiedet

Heute wurde im Rahmen einer Feierstunde der langjährige Präsident des Landgerichts Neuruppin, Egbert Simons, in den Ruhestand verabschiedet. Frau Ministerin  Hoffmann: „Bei Herrn Simons handelt es sich um eine beeindruckende Richterpersönlichkeit, die zu den herausragenden Führungskräften in der Justiz des Landes Brandenburg gehört. Ich bedauere den Verlust für die brandenburgische Justiz und wünsche ihm persönlich für seinen Ruhestand alles Gute.“

Herr Simons übte seine Aufgabe als Landgerichtspräsident mehr als 15 Jahre äußerst kompetent und erfolgreich aus. Er war nicht nur für das Landgericht mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sondern auch für die Amtsgerichte seines Bezirks verantwortlich. Der Landgerichtsbezirk Neuruppin ist flächenmäßig einer der größten in Deutschland. Er erstreckt sich von Perleberg über Zehdenick und Oranienburg bis nach Prenzlau und seit dem Jahr 2013 auch bis nach Schwedt an der Oder. In außerordentlichem Maße setzte Herr Simons seine Führungskompetenz und Verwaltungserfahrung für das Landgericht Neuruppin ein.

Herr Simons wurde am 3. Juni 1956 in Köln geboren, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Von 1974 bis 1981 studierte er Rechtswissenschaften an der Universität zu Köln. Seine richterliche Tätigkeit begann er im Jahre 1985 in Nordrhein-Westfalen. Von März 1991 bis August 1993 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Bundesgerichtshof abgeordnet.

Danach trat er im September 1993 in den Dienst des Landes Brandenburg. Zunächst arbeitete er im Errichtungsstab des Landgerichts Neuruppin und übernahm eine Zivilkammer sowie die Kammer für Baulandsachen. Ab Dezember 1997 war Herr Simons im Ministerium der Justiz und für Bundes- und Europaangelegenheiten zunächst als Referent, dann als Referatsleiter und schließlich als stellvertretender Abteilungsleiter tätig. Am 1. April 2004 wurde Herr Simons zum Präsidenten des Landgerichts Neuruppin ernannt.

Horst Fischer
Stellv. Pressesprecher