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Justizzentrum II in Potsdam geplant

Justizministerin Susanne Hoffmann: „Durch die Konzentration mehrerer Justizeinrichtungen und die gemeinsame Nutzung zentraler Einrichtungen sind kostensparende Synergieeffekte und Effizienzsteigerungen zu erwarten.“ 

In der Landeshauptstadt Potsdam soll ein modernes, neuesten Sicherheitsstandards entsprechendes Justizzentrum II für etwa 300 Richter und Mitarbeiter der Justiz errichtet werden. Dort sollen drei Gerichte, die bislang auf vier Standorte in Potsdam verteilt werden mussten, konzentriert werden. Neben dem Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, dem Sozialgericht Potsdam sowie dem Arbeitsgericht Potsdam soll das Justizzentrum II den Zentralen IT-Dienstleister der Justiz des Landes Brandenburg ZenIT beherbergen. 

„Durch die Konzentration mehrerer Justizeinrichtungen und die gemeinsame Nutzung zentraler Einrichtungen sind kostensparende Synergieeffekte und Effizienzsteigerungen zu erwarten“, sagte Justizministerin Susanne Hoffmann am Mittwoch nach einer Besichtigung der landeseigenen Liegenschaft an der Pappelallee, die von der Potsdamer Innenstadt gut erreichbar ist. Auf Grund der Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr bedeutet das Justizzentrum II auch eine Erleichterung für rechtsuchende Bürger. 

Die vier geplanten Baukörper nahe des Ruinenbergs, die sich – dank enger Abstimmung mit der Denkmalpflege sowie der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten – in die im Weltkulturerbe liegende Landschaft einfügen, sollen unter der Regie des Brandenburgischen Landesbetriebs für Liegenschaften und Bauen (BLB) entstehen. 

Das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, das bislang in einem fremd angemieteten Gebäude östlich des Filmparks Babelsberg untergebracht ist, wird der größte Nutzer am künftigen Standort sein, gefolgt vom Zentralen IT-Dienstleister ZenIT. Beide Einrichtungen zählen gemeinsam mehr als 200 Mitarbeiter. 

Für das Arbeitsgericht Potsdam wird eine Fremdanmietung künftig ebenfalls entfallen. Vorteile bietet das Bauprojekt auch für das Sozialgericht Potsdam. „Die seit Jahren bestehende Unterbringung des Sozialgerichts an zwei Standorten innerhalb einer Stadt wird mit dem Umzug in das Justizzentrum II beendet“, sagte Justizministerin Hoffmann.